Frankreich fördert Umstieg aufs Elektrorad mit bis zu 4.000 Euro

 

In Frankeich gibt es ein Förderprogramm, das die Verkehrswende weiter voranbringen könnte: Mit bis zu 4.000 Euro bezuschusst der französische Staat den Umstieg vom Auto aufs Elektrorad.

 

Radfahren in der Stadt.
Radfahren in der Stadt. © ADFC/April Agentur

Mit dem Förderprogramm will Frankreich seinen Bürger:innen den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad erleichtern. Mit dem Zuschuss belohnt der französische Staat diejenigen, die sich ein Elektrorad kaufen und dafür ihr Auto mit Verbrennermotor abschaffen. Ziel ist es, den Radverkehrsanteil von drei auf neun Prozent anzuheben.  

Der sogenannte Umstellungsbonus beträgt bis zu 4.000 Euro. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach Einkommen und Wohnort. Den maximalen Zuschuss bekommen Haushalte mit geringem Einkommen in besonders emissionsbelasteten Städten.

Förderung, auch ohne Auto abzuschaffen

Auch wer sein Auto nicht abgeben möchte oder keins besitzt, kann vom französischen Staat Geld bekommen. Mit dem Ökobonus können Bürger:innen beim Kauf eines Fahrrads 150 Euro erhalten. Verfügt das gekaufte Rad über einen elektrischen Antrieb sind es bis zu 400 Euro. Wird ein Lastenrad, ein Fahrradanhänger, ein Faltrad oder ein behindertengerechtes Fahrrad mit Elektromotor angeschafft, gibt der französische Staat bis zu 2.000 Euro dazu.

Förderprogramme laufen bis Ende 2022

Umstellungs- und Ökobonus sind bis Ende 2022 befristet und Teil der Agenda „Le Plan Vélo“. Der Fahrradplan soll der französischen Bevölkerung den Umstieg vom Auto aufs Rad erleichtern.

Er trat bereits 2018 in Kraft und umfasste vor allem Maßnahmen, mit denen Infrastruktur und Sicherheit verbessert werden sollen. Er enthält aber auch steuerliche Anreize und Ideen zur Entwicklung einer Fahrradkultur in Frankreich.

 


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