eRadschnellweg Goettingen, Nikolausberger-Weg Stadt Goettingen

Hier lässt es sich richtig gut Radfahren. © Christoph Mischke

Förderung für Kommunen

 

Der Bau und Erhalt von Infrastruktur für den Radverkehr ist zwar um Längen günstiger als für den Autoverkehr, jedoch können die meisten Kommunen die Kosten nicht allein tragen. Hier erwartet euch ein Überblick über die Förderungen in Niedersachsen.

 

Es gibt Förderprogramme des Bundes, des Landes und von Bund und Land. Generell können diese Förderprogramme in der „Förderfibel“ des nationalen Radverkehrsplans gesucht werden. Um sich einen Überlick zu verschaffen lohnt es sich aber, in diese Veröffentlichung des Bundestages zu schauen.

Darin enthalten sind die Förderprogramme:

  • Klimaschutz durch Radverkehr
  • Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld
  • Förderprogramm Radnetz Deutschland
  • Investive Modellverhaben des Radverkehrs
  • Nicht investive Maßnahmen
  • Bike+Ride-Offensive
  • Sonderprogramm Stadt/Land
  • Förderung von Radschnellwegen

Das Sonderprogramm Stadt und Land ist ein umfangreiches Förderprogramm des Bundes, dass vom Land abgewickelt wird. Die Förderquoten für Fahrradinfrastruktur betragen bis zu 75 %, bzw. 90 % für finanzschwache Kommunen. Die Maßnahmen müssen bis 2023 abgeschlossen sein, deshalb müssen Kommunen hier schnell tätig werden. Maßnahmen, die keine Aussicht darauf haben, bis 2023 gebaut zu werden, können vielleicht über das Niedersächsische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gefördert werden, das auch bis 75 % Förderung vorsieht.

Förderung von Bürgerradwegen

Wenn ein Radweg gebaut werden muss, das Land diesen aber nicht auf ihrer Prioritätenliste hat, können Bürger*innen sich zusammentun und diesen Radweg mit Beteiligung der Kommune planen und das Grundstück dafür kaufen/zur Verfügung stellen. Das Land Niedersachsen baut den Radweg dann auf eigene Kosten. Dazu stehen dieses Jahr 1 Millionen Euro im Landeshaushalt zur Verfügung. Mehr Informationen dazu gibt es von der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK).

 

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https://niedersachsen.adfc.de/artikel/foerderung-fuer-kommunen

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC Niedersachsen?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, davon ca. 22.000 in Niedersachsen, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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